Schülerzahlen in Baden-Württemberg gehen weiter zurück
Die vorläufige Auswertung der amtlichen Schulstatistik durch das Statistische Landesamt ergab dabei eine Abnahme der Schülerzahl im Schuljahr 2011/12 in nahezu allen Schularten - allerdings mit unterschiedlicher Tendenz. Eine Ausnahme bilden die beiden beruflichen Schularten, die eine Hochschulreife vermitteln. Demnach setzt sich der Vorjahrestrend weiter fort.
Den Handlungsempfehlungen der Enquetekommission »Berufliche Schulen, Aus- und Weiterbildung« folgend wurden die beruflichen Gymnasien und die Berufsoberschulen weiter ausgebaut. Die Schülerzahl an beruflichen Gymnasien stieg erneut um rund 2 100 auf nun gut 52 400. Innerhalb eines Jahrzehnts ist hier die Schülerzahl durchschnittlich um rund 1 400 pro Jahr deutlich angewachsen. An den Berufsoberschulen (ohne Berufsaufbauschulen) als Einrichtungen des Zweiten Bildungswegs nahm die Teilnehmerzahl um knapp 160 auf gut 2 200 zu.
Nach einer Abnahme um 5 200 besuchen nunmehr rund 195 800 junge Menschen die Teilzeit-Berufsschulen (einschließlich Sonderberufsschulen), an denen der schulische Teil der Berufsausbildung in anerkannten Ausbildungsberufen erfolgt. Auch an den öffentlichen Berufskollegs des Landes sank die Schülerzahl um rund 1 000 auf nun fast 44 300, an den Berufsfachschulen (ohne Berufseinstiegsjahr) um knapp 2 400 auf gut 43 800. Vor allem an den zweijährigen zur Fachschulreife führenden Berufsfachschulen sind die Teilnehmerzahlen erneut um rund 1 500 deutlich gesunken. Die beiden berufsvorbereitenden Bildungsgänge Berufsvorbereitungsjahr (BVJ) und Berufseinstiegsjahr (BEJ) mit zusammen nahezu 9 600 Jugendlichen haben ebenfalls einen Rückgang um knapp 900 Teilnehmer zu verzeichnen. Die Zahl der Weiterbildungswilligen, die eine Fachschule besuchen, hat um knapp 300 auf nun gut 13 100 abgenommen.
Weitere Informationen:
http://www.statistik-bw.de/Pressemitt/2012017.asp
Quelle: Statistisches Landesamt Baden-Württemberg









